1. Ruderweltcup 2008 in München
[zurück]
  9.5. bis 11.5.2008

3. Platz für Michaela Taupe-Traer

Die super Serie der Nauti- Skuller hält weiter an.
Michi Taupe –Traer belegte beim 1. Ruderweltcup der Saison 2008 in München nach sehenswertem Kampf den hervorragenden 3. Platz und konnte damit nahtlos an ihre Weltcuperfolge (2 x Zweite 2007) des letzten Jahres anknüpfen.
Nach einem kontrollierten Vorlaufsieg am Donnerstag, reichte Michaela ein 2. Platz im Semifinale um souverän ins Finale aufzusteigen. Dort entbrannte ein spannender Bord an Bord Kampf zwischen den Booten aus Deutschland, Großbritannien und Österreich – das Rennen blieb bis 200m vor den Ziel offen, erst dann konnte sich Laura Tibitanzl (GER) eine Länge absetzten und knapp vor Andrea Dennis (GBR) und Michaela gewinnen.
"Dieser Erfolg ist eine Bestätigung der harten Trainingsarbeit über die Wintermonate. Ich weiß, dass ich ganz vorne mitfahren kann und bin schon total fokussiert auf die Heim- Weltmeisterschaften in Ottensheim (AUT)" so die frisch gebackene Weltcup Dritte.

Mit diesen Vorleistungen kann sie das auch getrost sein. Mit Trainervater Horst und dem mürrischen Landestrainer bereitet sich Michaela jetzt gezielt auf diesen Saisonhöhepunkt vor und lässt aus diesem Grund den 2. Weltcup in Luzern aus (zur Freude des Nauti-Chefkassiers Gerhi P.).

Eine tolle Talentprobe legte auch Florian Berg ab. Der frisch gebackene Staatsmeister im leichten Männer Einer durfte aufgrund seines nationalen Titelgewinnes erste Weltcuperfahrung sammeln und schlug sich auf Anhieb achtbar. Gleich im Vorlauf zeigte er sein bestes Rennen und stieg als 3. direkt ins Halbfinale auf, wobei er den Vorjahres WM 5. aus Japan niederrang. Im Halbfinale zeigte er abermals sein Talent, konnte aber im Bereich der absoluten Weltspitze noch nicht ganz mithalten, belegte Rang 5 und bestritt noch am selben Tag das B-Finale. Auch dort zeigte er ein couragiertes Rennen, kämpfte bis zum letzten Meter und wurde schlussendlich 3. im B-Finale (Gesamt 9.).
"Es war eine tolle Erfahrung, sich mit den Weltbesten zu messen. Noch ist eine Medaille außer Reichweite aber I´ll be back", meinte der junge Himmelsstürmer nach dem B-Finale.

"Uns fehlen noch 2 Sekunden auf der Strecke", war die knappe Auskunft des Landestrainers nach dem Erfolg. Die holt sich die Crew der Nautilus (um Kapitän "Nemo" Pansi) aber sicherlich noch im nun Folgenden beinharten Trainingsblock.


 
[zurück]