europameisterschaft 2008 in Athen
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Platz 5 und Platz 9 für unsere Sportler

19. bis 21. September 2008

 

Die Olympiastrecke von 2004 in Marathon (Athen) bot den Rahmen für den letzten internationalen Auftritt der Saison 2008 für unsere erfolgreichen Nautisculler. Die seit 2007 nun wieder jährlich stattfindende Europameisterschaft von 19. bis 21. September bot unseren Vorzeigeathleten Michi Taupe-Traer und Flo(rian) Berg die Möglichkeit, zukünftig mögliche (olympische) Bootsklassen zu testen. Entsprechend engagiert und konzentriert verlief die kurze aber intensive Vorbereitungsperiode nach dem wohlverdienten Urlaub (bella Italia) der beiden.

 

Michi startete im neu gebildeten Frauen Leichtgewichts- Doppelzweier mit Agnes Sperrer die, so wird gemunkelt ab nächstem Jahr ein Teil der Nautilus Familie sein wird.
Die beiden hatten im Trainingslager noch technische Probleme (O-Ton Michi:"das Boot lief einfach nicht"), konnten sich aber mit Kampfgeist und vielen Kilometern freirudern und zeigten bei der Villacher Regatta mit ihrem Sieg (28 Sekunden Vorsprung) erstmals ihre Klasse.
In Athen wollte man im ersten Auftreten sehen wo man im Vergleich zur Weltspitze steht, das Finale sollte aber erreicht werden. Der Vorlauf am Freitag diente als Testlauf. Die Taktik war 1000m voll zu rudern und dann abzustellen, da am gleichen Tag noch der alles entscheidende Hoffnungslauf wartete und gegen die Polinnen (2. Platz EM 2007) nicht mit dem direkten Aufstieg zu rechnen war. Bei tausend Metern waren die beiden dann klar zweite vor den Britinnen, die sie (wie abgemacht) dann noch vorbei rudern ließen um nicht "zu viele Körner zu verbrauchen".

Im entscheidenden Hoffnungslauf machten Agnes und Michi dann ernst, starteten sehr schnell und belegten nach tollem Kampf Platz 2 (hinter Deutschland), was den klaren Finaleinzug bedeutete.
Dort war man leider etwas übermotiviert. Die technische Stabilität der Vortage war wie weggeblasen und so fand man sich nach der Hälfte des Rennens auf Platz 6 wieder. Doch die beiden gaben nicht auf und kamen nach tollem Finish noch auf Platz 5, nur 1/10 Sek. hinter England (Sieg an GRE vor POL und HUN).


"Heute haben wir die Medaille verschenkt, solche Chancen bekommt man nicht oft. Mir tut es Leid für die beiden, aber sie sind im Finale ihr schlechtestes Rennen gefahren – das darf einfach nicht passieren. Trotzdem bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, da wir an der Weltspitze dran sind, auch mit dem verschis…. Rennen", so der wütende Boots- und Landestrainer nach dem Rennen.

Weniger hoch waren die Erwartungen an den Männer Leichtgewichts Doppelzweier um Schlagmann Flo Berg und „Bughendl“ Michael Stichauner (LIA). Die beiden Jungspunde waren aufgrund ihrer tollen Saisonleistungen nominiert worden und sollten erste Erfahrungen im Olympischen LM2x sammeln.

 

Doch die beiden boten eine solide Leistung und stiegen als Vorlauf Dritter direkt ins Halbfinale auf. Dort probierten sie alles, ruderten couragiert und ohne Respekt vor den großen Namen ihrer Gegner (GRE: Olympia 2.), mussten jedoch als Fünfte ihrer Jugend und den damit verbundenen wenigen Trainingsjahren Tribut zollen und verpasste knapp das A-Finale. Im B-Finale holten sie abermals das letzte aus sich heraus und wurden schlussendlich achtbare 3. und somit gesamt 9.

"Die beiden haben 100% ihrer momentanen Leistungsfähigkeit abgerufen, man kann ihnen nur gratulieren. Gebt Flo noch zwei-drei Trainingsjahre und der Junge wird ein großer", so der zufriedene Landestrainer.

Dementsprechend zufrieden kann die Nautilus Familie auf eine erfolgreiche Saison 2008 zurückblicken. Am 4. und 5. Oktober stehen noch die österreichischen Meisterschaften an, wo Michi noch den LW1x bestreitet und die jungen Nachwuchs- "Nautis" ran dürfen.
Flo ist bereits in Vorbereitung auf die Saison 2009.
In diesem Sinne alles Gute und ein dreifaches Hipp Hipp Hurra!!!
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