Erfolgreicher Start des RV Nautilus in die Rudersaison 2008
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Bei der stark besetzten Croatian Open Regatta in Zagreb konnten sich die erfahrenen "Nautiskuller" in bemerkenswerter Frühform präsentieren. Acht teilnehmende Nationalmannschaften.

Das sportliche Aushängeschild Michaela Taupe Traer gewann am Samstag sowohl den Vorlauf als auch das Finale im Frauen Einer souverän, wobei sie Croatiens Ruderin Nr. 1 und WM Medailliengewinnerin Mirna Rajle-Brodanac mehr als sechs Sekunden hinter sich ließ.

Auf den weiteren Plätzen folgten Österreichs "schwere Damen" Simone Steinecker (IST) und Sandra Wolfsberger (PÖC).


Ebenfalls in toller Form ruderte unser Senkrechtstarter im leichten Männer Einer Florian Berg. Er traf schon im Vorlauf auf Bine Pislar seines Zeichens WM 4. und 8. im leichten Männer Einer. Nach 2000m Kampf konnte er den sichtlich enttäuschten Slowenen mit mehr als einer Länge distanzieren und stieg dadurch ins große Finale auf. Dort schien anfangs die Luft etwas draußen zu sein, Flo kämpfte aber Schlag für Schlag nach vorne und wurde schlussendlich Vierter und damit bester Österreicher (alle leichten Skuller waren am Start).
Seine Schwester Simönchen Berg erwischte im Juniorinnen Einer einen schweren Vorlauf, wurde dort Zweite und ruderte somit ins B-Finale, wo sie nach couragiertem Rennen den 3. Platz (gesamt 9.) erreichte.

Zweiter Renntag - Doppelzweier

Michaela Taupe Traer ruderte mit der leichten Nachwuchshoffnung Agnes Sperrer (SEW) locker ins große Finale, wo jedoch das anstrengende Rennwochenende seinen Tribut forderte.
Die Damen wurden Dritte und beste Österreicherinnen, konnten aber in den Kampf um den Sieg zwischen Estland und Croatien nicht eingreifen.

Flo Berg musste mit Gerald Gruber (OTT) praktisch ohne Vorbereitung in einem fremden Boot starten. Dem nicht genug durften sich die beiden leichten Männer auch noch einem top besetzten schweren Doppelzweierfeld stellen (1. und 3. der letztjährigen WM am Start).
Die beiden Jungs fuhren den Erwartungen entsprechend mit, konnten sich für das B-Finale qualifizieren und wurden dort als wiederum beste Österreicher Fünfte.

Simone aus dem Hause Berg ruderte mit Partnerin Steffi Bor"Zucki"ni (LIA) im Juniorinnen Doppelzweier. Die Beiden gewannen ihren Vorlauf klar und mussten sich im A-Finale nur Österreichs Paradeboot Farthofer/Lobnig geschlagen geben.

Ob der gezeigten Leistungen war sogar dem stets missmutigen Grießgram von Landestrainer ein zartes Schmunzeln zu entlocken.

Nächste Woche geht es um die österreichischen Meisterwürden im Kleinboot.
Unsere "schweren" Jungs und "leichten" Mädels werden sich auch dort keine Blöße geben.

 
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