Geschichte

Ein Juwel am Wörthersee

Das Vereinshaus

Der Ruderverein Nautilus hat seine Anlage direkt am Wörthersee in der Nähe des Strandbades der Landeshauptstadt Klagenfurt. Die Vereinsanlage bietet neben seiner schönen Lage all das, was ein Ruderer für das Training benötigt und der Verein um Wettkämpfe ausrichten zu können. Für die Aktiven wurde der erste Stock neu adaptiert und beherbergt jetzt eine sehr gut ausgestattete Kraftkammer, eine Sauna, einen Ergometerraum (Ergometer heißen die Trockenrudergeräte, die man zur Qual der Sportler erfunden hat) und neue Umkleideräume.
Kraftkammer



Geschichte des RV Nautilus

Koper

Vor mehr als 130 Jahren, als der Wörthersee und seine Ufer noch Neuland waren, fasste eine frohe Klagenfurter Tischrunde den weittragenden Entschluss, den Ruder- und Segelklub „Nautilus“ zu gründen. So begann die bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte des ältesten Kärntner Rudervereines. Bald wurden Boote gekauft, bald gab es erste Wettkämpfe vor allem auch mit dem zwei Jahre später gegründeten RV „Albatros" und Klubs aus der Monarchie. Die stete Aufwärtsentwicklung stoppten die militärischen Auseinandersetzungen, doch schon 1945 begann man, dem Verein neues Leben einzuhauchen. Die Erfolge blieben nicht aus, nationale Meistertitel wurden gesammelt, man stellte Olympiateilnehmer, wie die Brüder Watzke, war bei Welt- und Europameisterschaften vertreten.

Nachdem der Verein bis 1962 am Lendkanal seine Bleibe hatte, schuf man mit dem Neubau am Friedlstrand ein modernes Bootshaus, das nach einem erfogten Umbau allen Anforderungen des modernen Rudersports, der ja längst ein Ganzjahressport geworden ist, entspricht. Dem Zug der Zeit entsprechend wird seit Jahrzehnten das Hauptaugenmerk auf den Nachwuchs gelegt, es gibt kaum internationale Titelkämpfe, bei denen nicht „Nautilianer“ an den Start gehen.

Die Leistungen des nun 130 Jahre alten Rudervereines „Nautilus“ darf man aber nicht nur von der sportlichen Seite aus betrachten. Von wesentlicher Bedeutung ist auch die Anpassung an die fortschreitende gesellschaftliche Wandlung. Es ist auch gelungen, ein positives Verhältnis zu den Schulen herzustellen. Nur so kann der Verein seiner Aufgabe, die Jugend zum Rudersport heranzuführen gerecht werden. Auch die öffentliche Hand hat diesen Aspekt erkannt, ohne ideelle und finanzielle Unterstützung sind die weitreichenden Aufgaben eines Vereins, der eine sogenannte Randsportart betreibt, nicht zu bewältigen.